
ARD-Hauptstadtstudio Berlin
In diesem Jahr fuhren wir im Dezember noch ein zweites Mal nach Berlin. Gudrun hatte uns für eine Führung im ARD-Hauptstadtstudio angemeldet.
Unsere Fahrt begann allerdings mit einem Fiasko. 10 Hennickendorfer standen an der Bushaltestelle und warteten und warteten ... auf den Rufbus. Obwohl alles ordnungsgemäß angemeldet war, ergab ein Rückruf, dass der bestellte Bus am Bahnhof Trebbin steht. Wir haben schnell reagiert. Günter und Lutz holten ihre Autos und es ging rasant zum Bahnhof Trebbin. Hier stand der Zug schon zur Abfahrt bereit. Anita gelang es, den Zugbegleiter zu überzeugen, dass wir alle noch mitfahren wollen. So erreichten wir doch noch Berlin.
Zunächst wanderten wir "Unter den Linden" entlang, durchquerten das Brandenburger Tor und schlenderten dann am Regierungsviertel entlang zum ARD-Hauptstadtstudio. Da noch genügend Zeit war, stärkten wir uns in der ARD-Kantine erst noch.
Pünktlich begann dann die fünfundvierzigminütige Führung. Gleich zu Beginn verblüffte uns die Frage: "Was heißt ARD?". Auf die Antwort,Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland ist fast keiner gekommen. Wir erhielten viele Informationen rund um das ARD Hauptstadt Studio. Der Rundgang durch das Studio zeigte uns die Arbeitsweise von Redakteuren und Technikern an volldigitalisierten Arbeitsplätzen und wir erhielten einen Überblick über die Architektur des Hauses. Der Besuch des TV-Studios "Bericht aus Berlin" bot Einblicke in die Produktionsabläufe der Nachrichtenberichterstattung. Uns wurden sogar einige Tricks gezeigt, mit denen solche Sendungen immer in ein wunderbares Licht gesetzt werden. Der Raum war schon ganz auf ein mögliches Interview mit dem Bundespräsidenten ausgelegt, welches ja dann ca. 14 Tage später auch dort stattfand.
Vielen Dank für die nette Führung.
Herzlichen Dank auch an Gudrun und Lutz.
Rolf Schmidtgen